OER

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OER.Info

Kostenfreie digitale Angebote, die Nutzung sowie der Verwendung freier Lizenzen und Formate - nennt man Open Educational Resources (OER). Lehrer/innen können sowohl auf Online-Medienportale zurückgreifen, die ihnen bereitgestellt werden, als auch Open Educational Resources (OER) nutzen, die als offen zugängliche Lehr- und Lernmaterialien unter freien Lizenzen veröffentlicht werden. Neben einem freien Zugang ist bei OER die Modifikation und Weitergabe der Materialien rechtssicher möglich. Unterschiedliche Lernmaterialien können miteinander kombiniert werden und ermöglichen dadurch verschiedene Zugänge und eine stärkere Individualisierung des Unterrichts (Muuß-Merholz & Schaumburg, 2014; Ludwig, Narr, Frank & Staemmler, 2013; Weitzmann, 2013).


OER sicher anwenden: die TULLU-Regel

TULLU-Regel [1]

OER leichtgemacht mit der TULLU-Regel

Aus dem Blogbeitrag übernommen (Jöran Muuß-Merholz und Sonja Borski für OERinfo – Informationsstelle OER:

"Die Bestandteile der TULLU-Regel

  • Titel – wie ist das Material benannt? Wenn ein Titel angegeben ist, sollte dieser genannt werden.
  • Urheber/in – wer hat das Material erstellt? Der Name muss so angegeben werden, so wie ihn der/die Urheber*in genannt hat, auch wenn es sich um Nutzernamen, einen Gruppen-, Firmen- oder Vereinsnamen handelt.
  • Lizenz – unter welcher Creative Commons Lizenz ist das Material veröffentlicht worden? Die Lizenzversion muss mit allen Bestandteilen genannt werden (siehe Beispiel unten), dazu gehört auch die Versionsnummer und ggf. die Angabe, ob es sich um eine portierte (an die Gesetzgebung eines Landes angepasste) Version handelt.
  • Link zur Lizenz – wo ist der Lizenztext zu finden? Ein Link auf die Lizenz muss angegeben sein (bei Printprodukten wird der Link ausgeschrieben). Sehr unüblich, aber möglich ist es, anstelle eines Links eine Kopie des Lizenztextes mit dem Werk zu verbreiten.
  • Ursprungsort – wo ist das Material zu finden? Ein Link auf den Fundort ist notwendig, damit Nachnutzer*innen den Ursprung nachvollziehen können."



Urheberrecht, Creative Commons und Open Educational Resources - der tutory-Leitfaden

Tutory [2]

Rechtssicher arbeiten – mit offenen Bildungsmaterialien!

Arbeiten mit rechtssicheren Unterrichtsmaterial (CC-Creative Commons)oder gar das Herstellen eigenen Materials ist oft mit rechtlichen Fragestellungen verbunden. Diese kann man als Einzelperson nur selten abschließend richtig klären. Individuelle Nutzungsbedingungen von Drittanbietern erschweren es, die Übersicht zu behalten.

Leitfaden zum Download

Download OER, Creative Commons und tutory. Offene Bildungsmaterialien nutzen, erstellen und bearbeiten (Unterlagen auch Deutschland).

Die Informationsstelle OER nimmt ihre Arbeit auf


OER-Macher und Multiplikatoren

Eine Einführung zu Open Educational Resources (OER) - Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden.

  • frei verwenden
  • frei verbreiten
  • frei verarbeiten
  • frei mischen
  • frei speichern und vervielfältigen


Die Öffnung der Bildungsmaterialien als digitale soziale Innovation für die Wissensgesellschaft von morgen

"Bildungsinhalte, die einerseits im Internet frei zugänglich sind und darüber hinaus über eine Lizenz zu ihrer Wiederverwendung und Bearbeitung verfügen, werden als freie Bildungsressourcen (Open Educational Resources, kurz OER) bezeichnet. Damit sind nicht nur urheberrechtliche Beschränkungen kein Problem mehr, sondern es werden auch weitere innovative Möglichkeiten der Verbreitung von Bildungsmaterialien möglich und umsetzbar" Publikation von Ebner, Schön (2016), Literatur