Fake-Falschmeldung

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Wir wissen nie, ob ein Foto echt ist, ob ein Text sich auf eine seriöse Quelle bezieht oder ob nur eine Falschmeldung veröffentlicht wird, die durch das Weiterverbreiten plötzlich zu einer "Wahrheit" wird. Meldungen, denen man "aufsitzt" zu begegnen ist die Aufgabe dieser Seite. Wir werden es nie schaffen, ALLES richtigzustellen.


Informationen verifizieren: Wahr oder Fake?


Wahr oder Fake

Echtheit von Informationen anhand der Sendung "Nachrichten im Wandel" verifizieren.
Ö1 macht Schule In unserer digitalisierten Welt, in der die Informationsverbreitung blitzartig über Social-Media-Kanäle erfolgt, ist es unumgänglich, dass Schülerinnen und Schüler vertrauenswürdige Quellen erkennen und Informationen bewerten können. Bei dieser Aktivität wird die Sendung „Nachrichtenwelt im Wandel“ als Impuls genommen, um das Thema „Fake-News“ gründlich zu erarbeiten.

  • Ziel ist es, ein Handout als Leitfaden mithilfe von Book Creator App zu erstellen. Als Alternative kommen Pages, Word oder Google Sites infrage, da diese kollaboratives Arbeiten erlauben



Jugendschutz-Net


Jugendschutz

Jugendschutz-Net. Mehr Rücksicht auf Kinder und Jugendliche im Internet

So geht Medien


DaF

In "So geht Medien" werden Medien-Basics angesprochen, gefragt: Stimmt das?, News aus ARD und ZDF und viele Tipps zum Selbermachen von Videos (Tutorials) angeboten.

  • Ein Beispiel: Lügen im Internet erkennen

Nachrichten in drei Schritten hinterfragen
Doch das ist gefährlich. Fakes, also gefälschte Informationen, sollen nicht nur die mediale Aufmerksamkeit in Form von Klicks und Likes nach oben treiben. Sie sind auch ein Instrument von Cyber-Kriminellen und politischen Hetzern. Dabei könnte jeder Internet-Nutzer mit Hilfe von drei relativ einfachen Schritten die Nachricht hinterfragen:

  1. Quellenkritik
  2. Fakten-Check
  3. Bildrecherche


First Draft News - Ein Netzwerk gegen Falschinformationen im Internet

First Draft News Es haben sich deshalb zahlreiche Medien, wie die ARD, BBC,«News York Times» oder al-Jazeera zu dem internationalen Netzwerk «First Draft News» zusammengeschlossen. Auch NGOs wie Amnesty International oder StopFake.org sowie die sozialen Medien Facebook, Twitter und Youtube sind dabei.

Ziel des Netzwerkes ist neben der Aufklärung über «Fake News» ein digitaler Newsroom, indem die Partner gemeinsam die Authenzität und den Ursprung, beispielsweise von Bildmaterial überprüfen können.

Die Webseite von «First Draft News» gibt es in mehreren Sprachen, wie Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und auch in Arabisch.


Falschmeldungen im Netz. Fakes. Hoaxes.


Alligator-Fake, C00
  • KONTRAST BLOG [2]

Recherchequellen für Fakes und Hoaxes

  • Mimikama ist eine internationale Anlaufstelle und ein Verein zur Aufklärung für Internetuser, die verdächtige Internetinhalte finden: Minikama
  • Snopes.com is the definitive Internet reference source for urban legends, folklore, myths, rumors, and misinformation:Snopes
  • Web of Trust (WOT) ist ein Browser, der sagt, ob man einer Webseite trauen kann. Dazu der Wikipedia-Eintrag.
  • Das ABC der unseriösen Quellen
  • Google-News
  • Google-Bildersuche


Der KONTRAST BLOG. Debatten beleben gibt dazu 3 Tipps:

  1. WIE VERLÄSSLICH IST DAS MEDIUM?

Der wichtigste Grundsatz: Medium ist nicht gleich Medium. Heute ist es nicht schwer, eine Webseite zu gestalten, die einen professionellen Eindruck macht. Aber es ist schwer, gut recherchierte Artikel zu publizieren. Während es viele Webmagazine gibt, die lesenswerte Inhalte schaffen, setzen andere auf reißerische Nachrichten, die häufig auf Falschmeldung beruhen.

Um die Quellen zu unterscheiden, lohnt sich ein Blick auf die Webseiten Mimikama oder Snopes. Beide Portale haben es sich zur Aufgabe gemacht, Falschmeldungen, Fakes und Hoaxes aufzudecken. Wenn man sich über die Verlässlichkeit und Qualität eines Mediums nicht im Klaren ist, kann es helfen, auf diesen Portalen nach den betreffeneden Webmagazin zu suchen. Wird die Seite im Zusammenhang mit Falschmeldungen gefunden, ist Vorsicht geboten.

Eine weitere Möglichkeit, die Reputation einer Homepage zu prüfen, ist Web of Trust (WOT), eine Bewertungsplattform für Webseiten. Das seit 2006 bestehende Projekt ermöglicht es, Webseiten nach Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit zu bewerten. Um die Wertung der Community abzufragen, brauchst du lediglich die Web-Adresse anzugeben. Die Nutzung von WOT mit Hilfe von Browser-Erweiterungen ist derzeit nicht empfehlenswert.

Außerdem hat die Plattform FPÖ-Watch unter dem Titel „Das ABC der unseriösen Quellen“ eine Liste ans Websites zusammengestellt, welche mehrfach mit rechter Hetze und/oder Falschmeldungen aufgefallen sind.

  1. INHALT GEGENCHECKEN

Wirkt der Inhalt eines Artikels fragwürdig, auch wenn die Überprüfung der Seite zu keinem aufschlussreichen Ergebnis geführt hat, kann bei Mimikama oder Snopes auch nach dem Inhalt selbst gesucht werden. Fake-Nachrichten-Seiten kopieren sich oft gegenseitig und schreiben Geschichten voneinander ab.

Eine weitere Möglichkeit den Inhalt zu überprüfen, ist Google News. So kannst du gut herausfinden, ob über die Nachricht auch in etablierten Medien berichtet wurde.

Außerdem klären die Medien-Watchblogs Kobuk und BILDblog über Falschmeldungen auf.

  1. BILDER ÜBERPRÜFEN

Manche Fakes und Falschmeldungen beziehen sich auf schwer überprüfbare Bilder. Fotos werden aus dem Zusammenhang gerissen oder mit Bildbearbeitungsprogrammen manipuliert.

Google bietet zur Überprüfung solcher Bilder ein praktisches Tool an. Die Bildersuche ermöglicht Fotos nicht nur anhand von Stichwörtern zu finden, sondern auch anhand eines Bildes. So kann man sehen, ob das Foto bereits in anderen Zusammenhängen veröffentlicht wurde. Außerdem werden ähnliche Bilder angezeigt, wodurch auch Manipulationen zum Vorschein kommen.

Hoax-Überprüfung

Hoax-Info Service.jpg] [1]

Über Computer-Viren, die keine sind (sog. "Hoaxes") und andere Falschmeldungen und Gerüchte.

  • Hoax Info Service Berlin [3], Email mit meinem Problem an [4] . Die Antworten erfolgen sehr rasch. Empfehlenswert!

Wie erkenne ich einen Hoax?

  • Der Adressat wird aufgefordert, die "Warnung" an möglichst viele Menschen weiterzuleiten.
  • Das Subject (Betreff) enthält oft den Begriff "Virus Warnung" oder sinnverwandtes.
  • Die Wirkung des Virus wird sehr drastisch dargestellt und beinhaltet Dinge, die ein Computer-Virus gar nicht kann (z.B. Hardware beschädigen).
  • Häufig wird als Quelle eine namhafte Firma oder Organisation genannt, um die Glaubwürdigkeit zu verbessern (a.k.a. False Authority Syndrome). Bei diesen Firmen finden sich jedoch keine Hinweise auf eine solche Warnung.
  • Oft finden sich Aktualitätsangaben wie "gestern" oder "am Freitag", die keinen Bezug zu einem bestimmten Datum haben können. Wenn ein Kettenbrief schon ein paar Tage, Wochen oder Monate unterwegs ist - wann war dann "gestern"?!
  • Keine der genannten Firmen hat tatsächlich jemals Warnungen dieser Art publiziert. Es werden generell nie echte, offizielle Virus- Warnungen als Kettenbriefe in die weite Welt geschickt, das sind alles Hoaxes!
  • Bitte werfen Sie auch mal einen Blick auf das Beispiel [5].

Wie sich Fake News in Österreich und Deutschland verbreiten

29.12.2016. Die Initiative Hoaxmap.org sammelt Gerüchte, die widerlegt wurden und untersucht deren Herkunft. Link

Fake erkennen - Unterrichtsbeispiele auf 'lehrer-online.de'

  • Unter dem Stichwort 'Fake' finden sich praktische Unterrichtssequenzen, die Schüler/innen helfen, Fakes zu erkennen. Link.
  • Unter dem Stichwort 'Falschmeldung' werden zwei Unterrichtseinheiten angeboten. Link


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